Warum schreibe ich eigentlich ?
Warum begleite ich Menschen?
Warum beschäftige ich mich mit Frieden, Verbindung, Heilung und Liebe?
Die ehrlichste Antwort ist erstaunlich einfach:
Weil ich glaube, dass wir einander brauchen.
Nicht, um uns gegenseitig zu retten.
Nicht, um einander zu sagen, wie dieses Leben funktioniert.
Sondern um uns immer wieder daran zu erinnern, wer wir eigentlich sind.
Ich glaube, dass tief in jedem Menschen etwas liegt, das leben will. Etwas Freies. Etwas Echtes. Etwas, das lieben wachsen, gestalten und sich verbinden möchte.
Und ich glaube daran das wir es verloren haben.
Nicht aus Schuld
Sondern aus Verantwortung
Manchmal verlieren wir den Kontakt dazu.
Ich kenne das.
Ich kenne Zeiten, in denen das Leben leicht ist. Und ich kenne Zeiten, in denen es dunkel wird. richtig dunkel.
Ich kenne Verletzung.
Ich kenne den Verlust von Verbindung.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, die eigenen Grenzen nicht ausreichend zu schützen.
ich kenne tiefe Einsamkeit, Scham, Misstrauen, Kränkungen, Leid.
Ich kenne Leid, menschlich erschaffenes Leid
Ich sehe es jeden Tag
Und vielleicht weiß ich gerade deshalb heute, welchen Wert Würde hat.
Welchen Wert ein ehrliches Nein hat.
Welchen Wert ein Mensch hat, der dir wirklich zuhört.
Und welchen Unterschied es macht, wenn wir uns selbst nicht verlassen.
Ein offenes Herz braucht gesunde Grenzen.
Dieser Satz ist für mich nicht nur eine Erkenntnis.
Er ist gelebte Erfahrung.
Ich glaube nicht daran, dass wir die Welt verändern, indem wir nur darüber reden, wie sie sein sollte.
Wir verändern sie durch die Art, wie wir leben.
Wie wir mit unseren Kindern sprechen.
Wie Männer und Frauen einander begegnen.
Wie Unternehmer mit ihren Mitarbeitern umgehen.
Wie wir mit Menschen sprechen, die eine andere Meinung haben.
Wie wir mit Tieren und der Natur umgehen.
Wie wir streiten.
Wie wir vergeben.
Wie wir Grenzen setzen.
Und vor allem:
Wie wir mit uns selbst umgehen, wenn niemand zusieht.
Vielleicht beginnt Frieden genau dort.
In Erwecke den Lichtkrieger in dir habe ich versucht, Worte für diesen Weg zu finden: Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, Ängsten begegnen, alte Konditionierungen hinterfragen und sich immer wieder für Liebe, Bewusstsein und Verbindung entscheiden.
Heute verstehe ich manches davon tiefer.
Der Lichtkrieger muss niemanden besiegen.
Er muss auch niemanden retten.
Vielleicht besteht seine Aufgabe darin, sich selbst so ehrlich zu begegnen, dass er seinen Schmerz nicht länger unbewusst in die Welt trägt.
Heilung beginnt mit Verantwortung.
Und Verantwortung beginnt bei mir.
Ich möchte niemanden retten
Ich möchte Menschen nicht erklären, wie sie leben sollen.
Dafür verstehe ich mein eigenes Leben oft selbst viel zu wenig.
Ich möchte zuhören.
Fragen stellen.
Schreiben.
Räume schaffen.
Menschen begleiten.
Und vielleicht hier und da eine kleine Erinnerung hinterlassen:
Das Leben in dir weiß vielleicht längst mehr, als du denkst.
Ich bin das Leben
Du bist das Leben
Wir kreieren Leben
Ich glaube an den Menschen.
Ich Glaube an Evolution & Adaption als Grundgesetz
Des Lebens
Und ich glaube an die Fähigkeit des Lebens zu wachsen.
Zu lieben.
Zu vergeben.
Grenzen zu setzen
Und uns Menschen endlich den Platz zu geben den wir brauchen.
Vielleicht ist genau das mein Wieso.
Ich habe erkannt ich bin Leben
Das ist Erwachen
Dem Leben dienen
Ich weiß nicht, welche Menschen ich noch treffen werde, welche Bücher entstehen, welche Projekte wachsen oder wohin mich dieser Weg führt.
Und vielleicht muss ich das auch gar nicht wissen.
Ich kenne den Weg nicht.
Ich folge Impulsen.
Ich höre hin.
Ich hinterfrage.
Ich gehe los.
Manchmal korrigiere ich meine Richtung.
Manchmal falle ich auf die Schnauze
Und dann stehe ich wieder auf.
Hoffentlich…
Meine Aufgabe ist vielleicht viel einfacher, als mein Kopf sie manchmal machen möchte:
Heute gut mit dem umzugehen, was mir anvertraut wurde.
Mit meinen Fähigkeiten.
Mit meinen Erfahrungen.
Mit meiner Zeit.
Mit meinen Beziehungen.
Mit meinen Möglichkeiten.
Mit meinem Leben.
Ich möchte daraus etwas entstehen lassen, das nicht nur mir dient.
Etwas, das verbindet.
Etwas, das Frieden schafft.
Etwas, das Menschen wieder näher zu sich selbst bringt.
Und ja, etwas, das Liebe in diese Welt trägt.
Nicht die kitschige Liebe.
Nicht die Liebe, die alles hinnimmt.
Sondern eine erwachsene Liebe.
Eine Liebe mit Rückgrat.
Eine Liebe, die Ja sagt.
Und eine Liebe, die Nein sagen kann.
Eine Liebe, die verbindet, ohne festzuhalten.
Die gibt, ohne sich selbst zu verlieren.
Die wachsen lässt.
Vielleicht ist das mein Wieso.
Weil ich erfahren habe, was Liebe verändern kann.
Weil ich weiß, was geschieht, wenn wir die Verbindung zu uns selbst verlieren.
Und weil ich mein Leben dafür einsetzen möchte, mehr Frieden, Verbindung, Heilung und Liebe in diese Welt zu bringen.
Nicht weil ich glaube, die Welt retten zu können.
Sondern weil ich meinen kleinen Teil beitragen kann.
Heute.
Hier.
Mit dem Menschen, der gerade vor mir steht.
Ich kenne nicht den ganzen Weg.
Aber ich kenne meine Richtung.
Dem Leben dienen.
Der Liebe folgen.
Und dort, wo ich bin, ein kleines bisschen mehr Frieden hinterlassen, als ich vorgefunden habe.
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