Wer bist du...?

Vielleicht ist die spannendere Frage nicht,

Wer ich bin.
Sondern

Wer ich jeden Tag aufs Neue werde.

Ich bin Gabriel.

Freigeist. Autor. Gestalttherapeut. Unternehmer.

Aber bevor ich all das bin,

bin ich Mensch.

"Ein Suchender. Ein Fragender. Ein Liebender. Einer, der gerne denkt, beobachtet und versucht, dem Leben zuzuhören."

 

Als ich Erwecke den Lichtkrieger in dir schrieb, wollte ich verstehen, was uns Menschen wirklich frei macht. Warum wir leiden. Was Liebe bedeutet. Und wer wir sind, wenn wir beginnen, unsere Ängste, Konditionierungen und alten Geschichten zu hinterfragen.

Der Lichtkrieger wurde für mich zum Sinnbild eines Menschen, der Verantwortung für sein Leben übernimmt. Nicht um gegen die Welt zu kämpfen, sondern um bewusster in ihr zu leben. Mit Mut, Selbstliebe und einem offenen Herzen.

 

Vieles davon habe ich damals geschrieben.

Das Leben hat mich anschließend einiges davon gelehrt.

Mein eigener Weg führte durch dunkle Stunden, Monate und Jahre.

Durch schlaflose Nächte, Verletzungen und Erfahrungen, die meine Würde berührt haben.

Ich hätte daran hart werden müssen. 

Stattdessen hat mich das Leben weicher gemacht.

Und klarer.

Ich musste lernen, Grenzen zu setzen.

Zu verstehen, dass ich einen Menschen lieben und trotzdem Nein sagen kann. Dass Mitgefühl nicht bedeutet, fremdes Leid zu meinem eigenen zu machen. Und dass Vergebung nicht verlangt, dort zu bleiben, wo meine Würde verletzt wird.

Ein offenes Herz braucht

Gesunde Grenzen.

Auch im Lichtkrieger gehören Selbstliebe, Eigenverantwortung und liebevolle Abgrenzung bereits zusammen.

Heute glaube ich zutiefst an Frieden.

Nicht als Abwesenheit von Konflikten.

Sondern als eine innere Haltung.

Frieden beginnt darin, wie ich mit mir spreche. Wie ich einem Menschen begegne, der anders denkt. Wie ich mit meiner Wut umgehe. Wie ich liebe. Und manchmal auch darin, wie klar ich Nein sage.

Frieden

beginnt in uns.

Vielleicht führt mich dieser Gedanke auch zurück zu meinen eigenen Wurzeln.

Mein Urgroßvater Josef Knecht  war Verleger. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft verlor er seine verlegerische Existenz. Nach dem Krieg begann er wieder und setzte sich für demokratisches Denken und ein reflektiertes geistiges und spirituelles Miteinander ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Knecht

https://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Mainische_Volkszeitung

https://de.wikipedia.org/wiki/Badische_Zeitung 

https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/alle-preistraeger-seit-1950/1950-1959/albert-schweitzer

 

 

Was mich daran berührt, ist seine Haltung:

Nach Zerstörung wieder aufbauen.

Nach Trennung Verbindung schaffen.

Nach Dunkelheit Frieden wählen.

Heute trete ich dieses Erbe auf meine eigene Weise an.

Nicht, weil ich glaube, seine Antworten zu kennen.

Im Gegenteil.

Ich kenne den Weg nicht.

ich bin

Neugierig 

Ich habe

keinen fertigen Plan.

Ich folge

Impulsen.

Einem Gedanken. Einer Begegnung. Einer inneren Bewegung.

Manchmal einfach dieser leisen Stimme, die sagt:

Geh da lang.

Ich hinterfrage viel.

Vielleicht manchmal zu viel.

Aber ich habe gelernt, dass es Dinge gibt, die der Verstand erst versteht, nachdem das Herz längst losgegangen ist.

Vielleicht ist genau daraus Josef Pax entstanden.

Pax bedeutet Frieden.

Für mich ist es eine Richtung.

Frieden. Verbindung. Heilung. Selbstliebe.

Und darunter liegt etwas, das alles miteinander verbindet:

Liebe.

Ich möchte der Liebe dienen.

Das klingt groß. Im Alltag ist es meistens ziemlich einfach.

Zuhören.

Da sein.

Die Wahrheit sagen.

Meine Eltern umarmen.

Mit meinen Neffen und Nichten lachen.

Einem Fremden freundlich begegnen.

Etwas Sinnvolles aufbauen.

Mich entschuldigen.

Grenzen respektieren.

Und manchmal einfach still sein.

Je länger ich lebe, desto weniger glaube ich, dass wir die Welt mit großen Worten verändern.

Vielleicht verändern wir sie durch die Art, wie wir leben.

Ich möchte wachsen. Etwas aufbauen. Menschen erreichen. Fülle erfahren und weitergeben.

Und trotzdem mit beiden Füßen auf der Erde bleiben.

"Denn was bedeutet ein reiches Leben für mich?"

Zeit

zu haben.

Frei

zu sein.

Zu lieben.

Zu schreiben.

Zu lachen.

Etwas Sinnvolles zu erschaffen.

Und an einem Fluss sitzen zu können, ohne irgendwo anders sein zu wollen.

Vielleicht bin ich deshalb vor allem eines:

Ein Diener des Lebens.
Ein Diener der Liebe.
Ein Krieger des Lichts.

Nicht weil ich die Welt retten muss.

Sondern weil ich Verantwortung dafür übernehmen kann, was ich in sie hineinbringe.

Ich kenne den Weg nicht.

Aber ich kenne immer mehr meine Richtung.

Mit offenen Augen.

Mit klaren Grenzen.

"Mit beiden Füßen auf der Erde."

Und mit einem Herzen,

das sich trotz allem immer wieder für die Liebe entscheidet.

Warum auch immer :) 

Das Leben.
Die Liebe.
Den Frieden.

Präsenz                           Verantwortung                           Gestalten.

Ich glaube nicht, dass Menschen repariert werden müssen.

Ich glaube, wir müssen uns wieder begegnen.

und erkennen 

das wir Menschen sind 

 und dem Leben.

entsprungen 

sind 

alle 

Genau hier beginnt für mich die Gestalttherapie – 

Bevor wir etwas verändern können, müssen wir wahrnehmen, was überhaupt da ist.

Nicht gestern. Nicht irgendwann. Jetzt.

Was fühle ich?
Was vermeide ich?
Was brauche ich?
Was passiert zwischen mir und der Welt?

Präsenz bedeutet, für einen Moment aufzuhören wegzulaufen und dem eigenen Leben wirklich zu begegnen.

Verantwortung bedeutet für mich nicht Schuld.

Vielleicht kannst du nichts dafür, was dir passiert ist. Aber irgendwann stellt sich die Frage:

Was mache ich jetzt damit?

In dieser Frage liegt Freiheit.

Denn sobald ich Verantwortung für mein Erleben, meine Entscheidungen und mein Handeln übernehme, gebe ich meinem Leben wieder Gestaltungskraft.

Und dann?

Dann darf etwas Neues entstehen.

Du musst nicht der Mensch bleiben, der du gestern warst.

Du kannst Grenzen setzen. Beziehungen verändern. Alte Muster erkennen. Entscheidungen treffen. Loslassen. Lieben. Scheitern. Neu anfangen.

Du kannst gestalten.

Das ist für mich die Essenz meiner Arbeit.

Ich möchte dir nicht erklären, wer du sein sollst. Ich möchte dir auch keine fertige Wahrheit verkaufen.

Ich möchte dir einen Raum anbieten, in dem du dir selbst ehrlich begegnen kannst.

Als Freigeist, Autor und Gestalttherapeut begleite ich Menschen dabei, bewusster wahrzunehmen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und daraus ihren eigenen Weg zu gestalten.

Denn für Josef Pax endet persönliche Entwicklung nicht beim eigenen Ich.

Wie ich mit meinen Wunden umgehe, beeinflusst, ob ich andere verwunde.

Wie ich mit mir selbst spreche, beeinflusst, wie ich dir begegne.

Wie wir einander begegnen, entscheidet darüber, welche Welt wir gemeinsam erschaffen.

Deshalb gehören für mich Selbstliebe, Heilung, Verbindung und Frieden zusammen.

Vielleicht beginnt Frieden nicht irgendwo da draußen.

Vielleicht beginnt er in dem Moment, in dem ein Mensch sich selbst begegnet, Verantwortung übernimmt und sich bewusst entscheidet, etwas anderes in diese Welt zu tragen.

Vom Ich zum Du.
Vom Du zum Wir.

Und wenn du gerade an einem Punkt in deinem Leben stehst, an dem du nicht mehr nur verstehen, sondern wirklich etwas verändern möchtest, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg.

Sei präsent.
Übernimm Verantwortung.
Gestalte.